Zuletzt aktualisiert: 6. September 2020

Hügelige Landschaften, kilometerweite Sandstrände, schroffe Alabasterklippen und mittelalterliche Städte – eine Rundreise durch die Normandie besticht durch ihre vielfältige Landschaft und kulinarische Genüsse.

Die wunderschönen Strände der Normandie laden im Sommer zum Baden ein, die ausgedehnten Wander- und Radwege im Frühling und Sommer zu Erkundungen. Zudem ist auch Paris nicht allzu weit von der bezaubernden Region entfernt.

In unserem großen Rundreisebericht zur Normandie stellen wir dir die besten Rundreisen durch die Normandie im 2020 vor und zeigen dir, welche verschiedenen Rundreisen angeboten werden. Außerdem beantworten wir viele wichtige Fragen, mit deren Hilfe du dich optimal auf die Reise vorbereiten kannst.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Normandie ist eine Region im Norden von Frankreich. Bedeutsame Städte sind Caen, Rouen und Le Havre.
  • Landschaftlich zeichnet sich die Region durch die weiße Alabasterküste aus, historisch gilt sie als Anfang vom Ende des zweiten Weltkrieges, kulturell wird sie als Wiege des Impressionismus gesehen.
  • Cidre, Calvados und Camembert gelten als kulinarische Highlights und die Lage am Ärmelkanal sorgt für ausgezeichnete und frische Meeresfrüchte und Fischgerichte.

Rundreise durch die Normandie: Die besten Reiseangebote

Damit auf deiner Rundreise durch die Normandie alles nach deinen Vorstellungen läuft und du die Zeit wirklich genießen kannst, stellen wir dir hier die besten Angebote für Rundreisen durch die Normandie vor.

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Die beste Rundreise durch die Normandie mit dem eigenen Auto

Sehr viel Freiheit ermöglicht eine Rundreise durch die Normandie mit dem eigenen Auto. In sieben Tagen geht es von Paris nach Bayeux und retour. Um die passende Unterkunft musst du dir keine Gedanken machen, die Unterbringungen sind bereits inkludiert.

Von Paris geht es über Giverny und Honfleur nach Bayeux und schließlich über Rouen retour. Diese Reise ist ideal für dich, wenn du gerne allein oder in kleinen, ausgewählten Gruppen mit dem Auto unterwegs bist und dir keine Gedanken über Unterbringung und Ausflüge machen möchtest.

Highlights von Paris und Normandie

Highlights von Paris und Normandie

Mit dem eigenen Auto geht es von Paris nach Bayeux und zurück.




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Die beste Rundreise durch die Normandie auf einer Seine-Flusskreuzfahrt

Eine ganz entspannte Reise bietet dir die Möglichkeit einer Flusskreuzfahrt auf der Seine. Jeden Tag wachst du an einem anderen Ort auf und kannst die Umgebung erkunden. Um dein Gepäck, eine Unterkunft oder den Transport musst du dir keine Sorgen machen.

Auf dieser neuntägigen Reise bringt dich ein Bus von Saarbrücken nach Paris. Von da geht es mit dem Schiff nach La Roche-Guyon, Rouen, Caudebec-en-Caux, Honfleur und schließlich retour nach Paris. Gemütlich und komfortabel kannst du so alle Besonderheiten der Normandie entdecken.

Flusskreuzfahrt von Paris in die Normandie

Flusskreuzfahrt von Paris in die Normandie

Diese Flusskreuzfahrt auf der Seine führt von Paris über Rouen nach Honfleur und führt zu zahreichen Highlights der Normandie.




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Reisehighlights in der Normandie: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Du überlegst eine Rundreise durch die Normandie zu machen? In diesem Abschnitt sprechen wir über die Highlights der Region und warum sich diese Reise absolut bezahlt macht.

Warum lohnt sich eine Rundreise durch die Normandie?

Fast nirgendwo lässt es sich so entspannt durch verträumte Hafenstädtchen schlendern, so traumhafte Küsten bewundern, so entspannt baden und so gutes Essen genießen. Die Normandie besticht mit einem reichen Kulturschatz, nostalgischen Bauten und vielfältigen Landschaften.

Welche Städte, Regionen und Sehenswürdigkeiten gibt es in der Normandie?

Normandie bezeichnet eine Region an der Nordküste von Frankreich. Begrenzt wird sie im Norden durch den Ärmelkanal. Geologisch gesehen liegt die Normandie hauptsächlich im Pariser Becken.

Das Gebiet kann grob in zwei Bereiche unterteilt werden, das untere Seine-Gebiet nördlich von Paris (früher Haute-Normandie genannt) und das Gebiet, das sich gen Westen erstreckt, früher als Basse-Normandie bezeichnet.

Die Region Normandie wird in folgende Départements unterteilt:

  • Calvados
  • Eure
  • Manche
  • Orne
  • Seine-Maritime

Die einwohnerreichste Stadt der Normandie ist Le Havre. Es folgen in absteigender Reihenfolge Rouen, Caen und Cherbourg.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Normandie?

An der Nordküste Frankreichs reihen sich beeindruckend schöne Strände und weiße Alabasterküsten aneinander und laden zum Schwimmen und Wandern ein. Vor der Küste thront das alte Kloster Saint-Michel auf einer Felseninsel und lädt zu Erkundungen ein. Die Normandie war auch Inspirationsquelle und Wahlheimat renommierter Künstler, so lockt auch ein Besuch von Haus und Garten des bedeutenden Malers Claude Monet in der Gemeinde Giverny. Die Kathedrale von Rouen prägt das Stadtbild maßgeblich und beeindruckt im gotischen Stil.

  • Le-Mont-Saint-Michel
  • Giverny
  • Kathedrale von Rouen
  • Château Gaillard
  • Alabasterküste

Le Mont-Saint-Michel

Le Mont-Saint-Michel ist eine Felseninsel und liegt im Wattenmeer, etwa einen Kilometer von der Küste entfernt. Die charakteristische Insel beherbergt die altehrwürdige Abtei Saint-Michel im normannischen Stil. Die nächstgelegene Stadt ist Avranchin. Heute ist die Insel gezeitenunabhängig über eine Brücke erreichbar. Über die Brücke führen Shuttlebusse bis etwa 200m vor dem Ziel.

Im Kloster Saint-Michel lebten bis in die sechziger Jahre Benediktinermönche und seit 2001 Ordensleute der Gemeinschaften von Jerusalem.

Der Berg und auch das Kloster zählen seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die nostalgische Abtei zieht immer wieder viele Besucher an, unter anderem auch Pilger auf dem Jakobsweg.

Le Mont-Saint-Michel ist eine der besondersten Sehenswürdigkeiten der Normandie. Nur über eine Brücke mit dem Festland verbunden, thront die Abtei auf einer Felseninsel. (Bildquelle: pixabay / ArtTower)

Giverny

Das bezaubernde Städtchen Giverny liegt am Ostrand des normannischen Départements Eure und ist bekannt als langjährige Wahlheimat von Claude Monet. Der wunderschöne Garten und auch der Seerosenteich waren vielfach Motive für den Meister des Impressionismus.

Heute beherbergt das Haus das Musée des Impressionismus und der Garten, ein Wunderwerk voll Rosen, Pfingstrosen, Goldlack und Klatschmohn, kann ebenso besichtigt werden.

Traumhafte Ansichten bieten sich dem Besucher in Giverny. Der Garten, die japanische Brücke und der Seerosenteich inspirierten Claude Monets Werk. (Bildquelle: unsplash / Veronica Reverse)

Kathedrale von Rouen

Die Silhouette der Kathedrale prägt das Stadtbild von Rouen maßgeblich und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie zählt zu den bedeutendsten Bauten Frankreichs im gotischen Stil und war Ort der Krönung und auch Grablege der normannischen Herzöge.

Die gesamte Entstehungszeit beläuft sich auf etwa 1140 bis etwa 1480. Seither wurden immer wieder Renovierungen und Erneuerungen durchgeführt.

Beeindruckende Darstellungen wurden von Claude Monet auf Leinwand gebannt und zeigt das Gebäude unter verschiedensten Lichteinflüssen. Die Serie zählt zu seinen bedeutendsten Werken.

Château Gaillard

Auf einem Kalkfelsen oberhalb der Seine erhebt sich die Ruine des Château Gaillard nahe der Kleinstadt Les Andelys, südöstlich von Rouen.

Das Château wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Richard Löwenherz, König von England und auch Herzog der Normandie, erbaut, jedoch bereits in der frühen Neuzeit wieder zerstört. Heute bietet die Burg vor allem eine herrliche Aussicht über die Seine und auf das bezaubernde Städtchen Les Andelys.

Die beeindruckenden Mauern der äußeren Festung lassen sich kostenfrei besichtigen, um die Innenräume der Burg zu sehen, muss ein Eintritt bezahlt werden.

Alabasterküste

Die Alabasterküste (La Côte d’Albâtre) ist die Küste im Norden von Frankreich. Ihr Name kommt von den hoch aufragenden, alabasterfarbenen Steilklippen, von denen sie gesäumt ist.

Die Küste erstreckt sich über 100 Kilometer von Le Havre nach Nordosten bis zur Grenze der Region Picardie. Von besonders hervorzuhebender Schönheit sind die Felsformationen nahe Étretat und Yport.

Bekannt ist die Normandie vor allem für ihre kilometerlange Alabasterküste, die besonderen Felsformationen und die wunderschönen Badebuchten. (Bildquelle: pixabay / Tony Knight)

Die weißen Klippen lassen sich besonders gut durch eine geführte Bootstour besichtigen oder über die aussichtsreichen Wanderwege erkunden.

Wie ist das Essen in der Normandie?

Das Essen in der Normandie wird durch die drei C geprägt: Cidre, Calvados und Camembert. Die Region bietet durch ihr mildes Klima den idealen Boden für eine Vielzahl an Apfelbäumen und für die Viehhaltung. Doch auch abseits der CCC wartet die Normandie mit zahlreichen kulinarischen Genüssen auf.

Die Küstenstädte sind bekannt für ihre ausgezeichneten Meeresfrüchte, beispielsweise die Miesmuscheln à la Normande oder auch Fischspezialitäten.

Bekannt ist die Region auch für besonders hochwertige Butter und Sahne aus der Region Isigny-sur-Mer, nämlich Beurre d’Isigny und Crème d’Isigny.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in der Normandie?

Die Normandie ist bekannt für ihre Rolle in markanten, historischen Ereignissen und die atemberaubende Schönheit der Landschaft inspirierte im Lauf der Zeit auch namhafte Künstler zu ihren Meisterwerken.

Die Normandie war Schauplatz eines der bedeutendsten geschichtlichen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten an den Stränden Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach. Dieser Tag ging als D-Day in die Geschichte ein. Der Anfang vom Ende des zweiten Weltkriegs stand bevor. In Calvados, Manche und Orne laden viele Museen und Gedenkstätten ein, sich mit der europäischen Geschichte hautnah zu beschäftigen.

Ebenso lässt es sich in der Normandie lässt es sich prima auf den Spuren von Claude Monet wandeln. Die Kathedrale von Rouen beispielsweise oder auch die Gärten von Giverny sind einen Besuch wert. Literaturliebhaber kennen Rouen bestimmt auch als wichtigen Schauplatz in Gustave Flauberts Madame Bovary.

Welche Aktivitäten lohnen sich in der Normandie?

Als besonders vielfältige Region kommt in der Normandie wahrlich jeder Reisende auf seine Kosten. Wir haben ein paar Ideen für nahezu jeden Urlaubswunsch für euch zusammengestellt:

  • Baden
  • Sightseeing
  • Wandern
  • Kulinarische Genüsse erleben
  • Historische Stätten erforschen
  • Inspirationsquellen namhafter Künstler entdecken

Baden

Die Normandie wartet in ihrer Vielfalt mit wunderschönen Sand- und feinen Kieselstränden auf, die sich auf einer unglaublichen Länge von etwa 300km verteilen. Sehr viele Abschnitte sind bewacht, was aufgrund der oftmals starken Strömungen und der Ausprägung der Gezeiten wohlwollend zu betrachten ist.

Sehr bekannt und traumhaft schön, sind die Strände von Trouville und Deauville. Sie sind herrlich, weitläufig, sauber und die Promenaden versprühen mit ihren Brasserien und Trödelläden mondänes Flair.

Für die Romantiker unter euch sind Cabourg und Deauville sehr zu empfehlen. Die Strände um Etretat verzaubern mit ihren mystischen und beeindruckenden Kreidefelsformationen, die nachts auch bezaubernd bestrahlt werden.

Solltest du lediglich für einen Kurzurlaub in der Normandie sein, sind auch die städtischen Strände der Normandie eine gute Möglichkeit für dich. Dieppe ist der nächstgelegene Strand zu Paris. Weiters laden Le Havre, Cherbourg, Caen oder Granville zu Erkundungen ein.

Sightseeing

Le Mont-Saint-Michel, die Kathedrale von Rouen, die Gärten von Giverny, die Landungsstrände der Alliierten, um nur einige Klassiker zu nennen, oder aber auch der berühmte Teppich von Bayeux, der alte Hafen von Honfleur und die Sammlung impressionistischer Gemälde in Le Havre… die weitläufige Region der Normandie lässt Sightseeing-Herzen höher schlagen.

Wandern

Die sanften normannischen Hügel laden zu leichten bis anspruchsvollen Rundwanderwegen entlang der Küste ein. Gut erschlossene Wege schlängeln sich insgesamt über 3000km hinweg. Auf der Seite des französischen Tourismusverbandes, normandie-tourisme.fr, findest du bereits viele Ideen für jedes Level und auch jede Region der Normandie. Auch Rundfahrten mit dem Fahrrad oder Ausritte mit dem Pferd sind wunderschöne und praktische Möglichkeiten, das normannische Hinterland zu erkunden.

Kulinarische Genüsse erleben

Die Normandie lockt mit allerlei Gaumenfreuden. Aufgrund ihrer Lage am Meer, empfiehlt es sich neben Cidre, Calvados und Camembert, auch sehr, frischen Fisch und Meeresfrüchte zu genießen.

Miesmuscheln mit Pommes gehören zu den Must-Eats in der malerischen Hafenstadt Honfleur. Auch Deauville ist bekannt für die ausgezeichneten Meeresfrüchte-Gerichte seiner Bistros und es empfiehlt sich, einige Pubs zu besuchen.

Auch kulinarische Entdeckungstouren sind eine tolle Möglichkeit zu Reiseplanung. Erkunde die Obststraße oder wandle auf den Spuren des Camemberts, den Optionen sind keine Grenzen gesetzt und auch hier findest du bereits tolle Routen auf normandie-tourisme.fr

Historische Stätten erforschen

Historisch Interessierte kommen in der Normandie mit Sicherheit auf ihre Kosten. Neben beeindruckenden gotischen Bauwerken, alten Klöstern und mittelalterlichen Städtchen, lassen sich in dieser Region bedeutsame Ereignisse des zweiten Weltkriegs rekonstruieren und besichtigen.

Die Küste der Landungsstände (Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach) wird von zahlreichen Museen und Friedhöfen gesäumt. Das Mémorial in Caen dokumentiert die Zeit vor und nach 1945 vom D-Day über die Schlacht bis hin zum Kalten Krieg. Der brititsche Soldatenfriedhof in Bayeux ist eine beeindruckende Gedenkstätte mit mehr als 4000 Gräbern von Soldaten aus elf unterschiedlichen Nationen, die in der Schlacht 1944 gefallen sind.

Inspirationsquellen namenhafter Künstler entdecken

Die Region der Normandie lohnt sich auch für Liebhaber der Malerei und Kunstinteressierte. Die Normandie gilt als Wiege des Impressionismus. Nach Claude Monet haben sich auch Renoir, Sisley, Pissarro und Jongkind von der wunderbaren Landschaft inspirieren lassen.

Ein Besuch im Musée d’Art Moderne (MuMa) in Le Havre ist sehr zu empfehlen. Das Museum beherbergt eine große Sammlung impressionistischer Gemälde.

Giverny, der langjährige Wohnort von Claude Monet bis zu seinem Tod, ist ein Must-See für Kunstliebhaber. Das bezaubernde Lichtspiel und die naturelle Vielfalt im Garten bannten Monets Aufmerksamkeit vor allem in seinen letzten Schaffensjahren. Besucher werden vor allem vom Seerosenteich, der japanischen Brücke und dem bunten Garten angezogen. Heute ist Giverny die Heimat des Musée des Impressionismus.

Im September findet in Giverny jährlich ein Impressionismus Festival mit zahlreichen Ausstellungen, Konzerten, Konferenzen und Aufführungen statt.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch die Normandie achten solltest

Du begeisterst dich für eine Rundreise durch die Normandie? Im folgenden Abschnitt möchten wir dir noch wichtige Tipps rund um die Reisevorbereitung mitgeben.

Was ist die beste Reisezeit für die Normandie?

Grundsätzlich kann man die Normandie das ganze Jahr über bereisen und dabei zu jeder Jahreszeit tolle Aktivitäten unternehmen, besonders zu empfehlen ist es natürlich von Frühling bis Herbst, für einen Badeurlaub von Juni bis August.

Die Normandie kann das ganze Jahr über bereist werden.

Bereits im Frühling lockt die Apfelblüte, der Sommer lädt zum Baden ein, der Herbst bringt die Apfelernte und zahlreiche Muschelfestivals und im Winter können Naturliebhaber die aufgewühlte See am Cap de la Hague bestaunen.

Klima

Das Klima in der Normandie ist durch das Zutun des Golfstroms durchwegs mild. Die Jahresdurschnittstemperatur liegt bei etwa 10 – 12°C. Ein beständiger Wind vertreibt die Wolken und sorgt so immer wieder für Sonnenschein. Im Winter gibt es kaum Frost oder Schnee.

Damit du für dich und deine geplanten Aktivitäten die ideale Reisezeit ermitteln kannst, haben wir zur Übersicht eine Tabelle erstellt.

Monat Min.Temp. Max.Temp.
Jänner 2°C 7°C
Februar 3°C 8°C
März 5°C 12°C
April 7°C 15°C
Mai 10°C 19°C
Juni 13°C 22°C
Juli 15°C 24°C
August 15°C 24°C
September 13°C 21°C
Oktober 9°C 16°C
November 5°C 10°C
Dezember 4°C 8°C

Wassertemperatur

Die Wassertemperaturen in der Region Normandie sind vom Golfstrom abhängig. Ab etwa Mitte Mai erreichen sie eine annähernd angenehme Temperatur. Für den Badeurlaub besonders zu empfehlen sind die Monate Juni bis August.

Monat Temperatur
Jänner 13°C
Februar 12°C
März 13°C
April 14°C
Mai 16°C
Juni 20°C
Juli 22°C
August 23°C
September 19°C
Oktober 16°C
November 14°C
Dezember 8°C

Wie sieht es mit der Sicherheit in der Normandie aus?

Dennoch kam es in den vergangenen Jahren in Frankreich vermehrt zu Terroranschlägen, zumeist waren hier aber die großen Städte betroffen. Die eher abgelegene Region der Normandie war bisher nicht Ziel der Anschläge. Das deutsche, auswärtige Amt mahnt dennoch auf großen Plätzen und bei besonderen Veranstaltungen zur Vorsicht. Nähere Informationen und Tipps findet ihr auf der Website des deutschen, auswärtigen Amts.

Die Region Normandie kann als relativ sicheres Reiseziel gesehen werden.

Welche gesundheitlichen Risiken gibt es in der Normandie?

Im Rahmen der Reisevorbereitung solltest du deinen Impfpass überprüfen und gegebenenfalls alle gängigen Standardimpfungen auffrischen.

Zu häufigen Reiseerkrankungen zählen Durchfallerkrankungen. Durch genaue Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene, sowie häufiges Händewaschen lassen sich diese jedoch häufig vermeiden.

Für eine Reise nach Frankreich gibt es keine besonderen Impfpflichten.

In Frankreich besteht für in Deutschland gesetzlich versicherte Personen ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) vorzulegen.

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Gibt es besondere Einreisebestimmungen für die Normandie?

Für die Einreise nach Frankreich gibt es keine besonderen Bestimmungen. Die Einreise ist mit Reisepass, vorläufigem Reisepass, Personalausweis und auch Kinderreisepass möglich. Reisedokumente dürften nicht länger als ein Jahr abgelaufen sein.

Auslandskrankenversicherung

In Frankreich besteht für in Deutschland gesetzlich versicherte Personen ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) vorzulegen.

Wie lange sollte eine Rundreise durch die Normandie dauern?

Je nachdem wie entspannt du es gerne haben möchtest und wieviel du sehen möchtest, kannst du die Reise flexibel gestalten.

Wenn du eher einen Badeurlaub mit nur wenig Sightseeing planst, sind sieben bis zehn Tage ein guter Richtwert für deine Reise in die Normandie.

Wenn du gerne möglichst viele Städte erkunden möchtest, aber auch auf Aktivitäten wie wandern oder auch schwimmen nicht verzichten möchtest, sind zwei Wochen eine sehr angenehme Urlaubsdauer.

Für eine Rundreise durch die Normandie sind etwa ein bis zwei Wochen empfehlenswert.

Welche Sprache wird in der Normandie gesprochen?

In der Normandie wird gilt Französisch als Amtssprache. Durch die nahe Lage zu England kann man sich als Tourist auch häufig in englischer Sprache verständigen.

Selten, aber doch noch, wird in der Normandie Normannisch gesprochen. Die Sprache findet sich auch in Südengland in sehr ähnlicher Form wieder.

Zudem gibt es viele regionale Dialekte. Auffallend sind dabei vor allem die zweisprachigen Straßenschilder, in Französisch und dem regionalen Ausdruck.

Welche Währung gilt in der Normandie?

In Frankreich und auch der Region der Normandie wird mit Euro bezahlt.

Welche Kreditkarte sollte ich für die Normandie nutzen?

In Frankreich werden alle gängigen, deutschen Kredit- und Bankomatkarten akzeptiert.

Auf eigene Faust: Kann ich die Rundreise in die Normandie auch selbst organisieren?

Natürlich kannst du die Rundreise nach deinen eigenen Vorstellungen und Vorlieben selbst planen. Inspiration findest du bereits auf diversen Reiseportalen und der Seite des französischen Tourismusverbandes. Einen eindeutigen Vorteil stellt dann die Flexibiltiät dar. Vor allem wenn du ein Auto oder Wohnmobil nutzt.

Ein großer Vorteil des Reisens auf eigene Faust, ist die Flexibilität. Mit einem Wohnmobil kannst du die Normandie nach Lust und Laune erkunden. (Bildquelle: unsplash / Kevin Schmid)

Wie kann ich Übernachtungen in der Normandie buchen?

Übernachtungen sind in Hotels, Gästezimmern, Ferienwohnungen, Airbnb’s oder auch auf Campingplätzen möglich. Eine große Auswahl findest du bereits über den französischen Tourismusverband.

Gibt es Mietwagen in der Normandie?

Mietwagen kannst du problemlos in Frankreich mieten. Sieh dir dazu am besten gängige Mietwagenfirmen an. Wenn du deine Rundreise durch die Normandie an einem anderen Ort beenden möchtest, als an dem du angefangen hast, achte darauf, ob die Rückgabe an einem anderen Ort erfolgen kann.

Anreise: Wie kann ich in die Normandie gelangen?

In die Normandie kann man gut mit dem Auto, dem Wohnmobil oder der Bahn gelangen. Von Paris aus führt die A13 über die Stadt Rouen nach Caen. Es sind etwa 1,5 Stunden Fahrt.

Die Bahnstrecken Paris-Saint-Lazare-Rouen-le Havre und Paris-Saint-Lazare–Caen–Cherbourg führen von Paris aus in die Bretagne. Die Region wird auch von der Bahnstrecke Paris-Montparnasse–Argentan–Granville durchquert.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch die Normandie wissen musst

Woher hat die Normandie ihren Namen?

Zu ihrem heutigen Namen kam die Normandie durch das Volk der Normannen, die sich aus “einheimischen” Franzosen und zugezogenen Wikingern gebildet hatten, die aus den heutigen Ländern Dänemark und Norwegen gekommen waren.

An welchem Meer liegt die Normandie?

Genau genommen liegt die Normandie am Ärmelkanal, der Frankreich und England trennt.

Mit welchen Orten oder Regionen lässt sich die Rundreise verknüpfen?

Im Westen grenzt die Normandie an die Bretagne, im Osten an die Picardie und im Süden an Île de France und an Paris. All diese Regionen eignen sich perfekt für eine Kombination. Die Hauptstadt Paris als Must-See lässt sich ebenso prima ergänzen.

Länderspezifische Fakten und Funfacts über die Normandie

Zum Abschluss unseres Ratgebers findest du nun noch einige interessante Fakten und Zahlen zur Normandie.

  • Fakt 1: Die Normandie besteht aus 22 Regionen.
  • Fakt 2: Provinzhauptstädte sind Caen und Rouen. Die größte Stadt der Normandie ist aber Le Havre.
  • Fakt 3: “In der Normandie gibt es mehrmals täglich gutes Wetter” ist ein beliebtes Sprichwort. Dafür ist der beständige Wind verantwortlich, der die Wolken vertreibt.

Fazit

Eine Rundreise durch die vielfältige und wunderschöne Normandie ist auf jeden Fall ein großes Vergnügen. Der große Vorteil einer bereits organisierten Rundreise ist, dass du dich nicht um Unterkunft und Transport kümmern musst und so ganz bequem die Region und ihre Besonderheiten erkunden kannst.

Die ideale Reisezeit liegt zwischen Frühling und Herbst. Während sich diese beiden Jahreszeiten hervorragend für Wandern, Radfahren und Sightseeing eignen, sind die Sommermonate perfekt für einen Badeurlaub.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://de.normandie-tourisme.fr

[2] https://www.brigitte.de/leben/reise/reiseberichte-und-infos/normandie–urlaub-im-schlaraffenland-10183900.html

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Normandie#St%C3%A4dte

[4] https://www.geo.de/reisen/reiseziele/20821-rtkl-cote-dalbatre-so-entdecken-sie-die-alabasterkueste-der-normandie

[5] http://de.normandie-tourisme.fr/entdecken/einige-orientierungshilfen/steckbrief-der-normandie-520-3.html

Bildquelle: www.pixabay.de/jackmac34

Warum kannst du mir vertrauen?

Marie arbeitet als Beraterin für Unternehmen in Mittel- und Südeuropa. Aufgrund ihrer Arbeit hat sie die Möglichkeit durch Europa zu reisen und sich verschiedenste Städte anzuschauen. Vor allem genießt sie es, die unterschiedlichen Spezialitäten der Städte zu probieren. Über ihre Reiseerfahrungen berichtet sie gerne online in ihrem Blog.