Veröffentlicht: 6. September 2020

Südostasien besticht durch die Vielzahl an unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Regionen und ist jederzeit eine Reise wert. Dabei kannst du nicht nur beeindruckende Metropolen und malerische Sandstrände besichtigen, sondern auch die Lebensfreude der Menschen kennenlernen sowie exotische Speisen und Getränke genießen.

Aufgrund der Diversität der unterschiedlichen Kulturen und der naturellen Vielfalt eignet sich Südostasien dabei besonders für eine Rundreise, um mehrere Länder und Orte auf einmal zu besichtigen. Die Aktivitäten, die du dabei erleben kannst, reichen vom Bade- und Erholungsurlaub bis zu aufregenden Wanderungen.

In unserem großen Rundreise Bericht zu Südostasien stellen wir dir die besten Rundreisen durch Südostasien im Jahr 2021 vor. Wir vergleichen verschiedene Angebote von Rundreiseanbietern und zeigen dir, welche verschiedenen Reisen angeboten werden. Außerdem beantworten wir dir alle wichtigen Fragen, damit du deine Reise perfekt vorbereitet starten kannst.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Südostasien besteht aus den Festlandgebieten und Inselregionen südlich von China und östlich der indischen Halbinsel. Die Region ist dadurch sehr groß und umfasst mehrere Länder.
  • Aufgrund der naturellen Vielfalt und der kulturellen Diversität lohnt sich eine Rundreise durch Südostasien besonders, um mehrere Länder und Orte auf einmal zu besichtigen.
  • Die Aktivitäten bei einer Rundreise durch Südostasien reichen dabei von historischen Stadtbesichtigungen über exotische Streetfood-Märkte bis hin zu aufregenden Vulkanbesteigungen.

Rundreise durch Südostasien: Die besten Reiseangebote

Damit auf deiner Rundreise durch Südostasien nichts schief geht, haben wir dir in diesem Abschnitt die aus unserer Sicht besten Reiseangebote herausgesucht. So kannst du die traumhaften Strände in Südostasien genauso genießen wie die atemberaubenden Landschaften und pulsierenden Metropolen in den verschiedenen Ländern.


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Südostasien – Bergdörfer & Streetfood

Höhepunkte: Thailand, Malaysia und Singapur – köstliche Laksa auf dem Nachtmarkt in Kuala Lumpur, Bergvölker Nordthailands und weiße Sandstränden des sonnigen Südens.


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Von Bangkok nach Singapur – Klongs & Pad Thai

Highlights: Thailand, Malaysia und Singapur – herrlichen Strände in Südthailand, Cameron Highlands von Malaysia, Street Food und Nachtleben in Singapur.

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Reisehighlights Südostasien: Was du auf deiner Rundreise unbedingt sehen oder machen solltest

Ferne Länder, fremde Kulturen und eine Menge zu erleben – Das erwartet dich auf deiner Rundreise durch Südostasien. Dabei entdeckst du nicht nur ein einziges Land, sondern du kannst eine Vielzahl von unterschiedlichen Ländern und Inselregionen bereisen. Alle Regionen haben ihre eigene Geschichte, Lebensweise und ihren eigenen Charme.

Welche Staaten und Inseln gehören zu Südostasien?

Südostasien ist das Land- und Inselgebiet südlich von China und östlich der indischen Halbinsel. Damit du dir erst einmal einen groben Überblick verschaffen kannst, erklären wir dir nachfolgend welche Staaten zu Südostasien gezählt werden. In der Tabelle findest du dabei neben den Ländern auch die jeweiligen Flächen und die Hauptstädte.

Staat Fläche in km2 Hauptstadt
Brunei 5.765 Bandar Seri Begawan
Indonesien 1.904.569 Jakarta
Kambodscha 181.035 Phnom Penh
Laos 236.800 Vientiane
Malaysia 329.847 Kuala Lumpur
Myanmar 676.578 Naypyidaw
Osttimor 14.874 Dili
Philippinen 299.764 Manila
Singapur 710 Singapur
Thailand 513.120 Bangkok
Vietnam 331.210 Hanoi

Grob einteilen lassen sich die Länder Südostasiens dabei in die Festlandgebiete und die Inselregionen. Zu den Festlandgebieten gehören dabei Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam. Zu den Inselregionen lassen sich Brunei, Indonesien, Osttimor, die Philippinen und auch Singapur zählen.

Warum lohnt sich eine Rundreise durch Südostasien?

Zusammengefasst: Weil es so viel zu sehen und zu erleben gibt. Aufgrund der großen Anzahl an unterschiedlichen Ländern und Kulturen kannst du auf einer Rundreise durch Südostasien eine ganze Menge verschiedenster Orte besuchen. Dies reicht von kulturellen Stadtbesichtigungen über Streetfood-Märkte bis hin zu Vulkanbesteigungen.

Die Bandbreite an tollen Städten, beeindruckenden Tempeln, wunderschönen Inseln, langen Sandstränden und tropischen Regenwäldern wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden.

Eine Reise durch Südostasien lohnt sich vor allem die naturelle und kulturelle Vielfalt. Damit du dir einen besseren Überblick über die Besonderheiten der jeweiligen Länder machen kannst, haben wir dir in den nachfolgenden Abschnitten die Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten des südostasiatischen Festlandes und der Inselregionen zusammengefasst.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es auf dem südostasiatischen Festland?

In diesem Abschnitt möchten wir dir einige Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten der Länder des südostasiatischen Festlandes vorstellen. Auf die Inselregionen werden wir im nachfolgenden Abschnitt gesondert eingehen.

Thailand

In Thailand gibt es viele verschiedene Orte und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In den folgenden Abschnitten werden wir dir vor allem Städte und Nationalparks vorstellen, die du auf deiner Rundreise nicht verpassen solltest.

Bangkok

Bangkok ist die Hauptstadt Thailands und zudem auch die größte Stadt des Landes. Hier leben ca. 8,3 Millionen Menschen. Dazu ist Bangkok auch eine Metropole und zählt durch die umliegenden Gebiete mehr als 14,5 Millionen Menschen.

Da es in Bangkok viel zu sehen gibt, empfehlen wir dir sogar mehr als einen Tag zu bleiben. Neben den typischen touristischen Hotspots solltest du auch versuchen, dir die lokalen Märkte anzuschauen und vielleicht ein paar Insider-Tipps der Thais einzuholen.

Chiang Mai

Chiang Mai ist eine Großstadt im Norden Thailands und wird auch oft als Rose des Nordens bezeichnet. Die Stadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Nordens und ist bei Touristen besonders wegen ihrer traditionellen und Art und der umliegenden Natur beliebt.
In Chiang Mai findest du besonders große und prunkvolle Tempel, die sich über die ganze Stadt verteilen. Besonders empfehlen wir dir die Tempel Wat Chiang Man, Wat Phra Singh und Wat Pa Pao in der historischen Altstadt.

Doi Inthanon Nationalpark

Der Doi Inthanon ist ein Nationalpark in der Provinz Chiang Mai. Er befindet sich ca. 50 km von der Stadt Chiang Mai entfernt und beherbergt den höchsten Berg Thailands. Dieser heißt auch Doi Inthanon und ist 2565 Meter hoch.

Ca. 200 Meter unter dem Gipfel befindet sich ein Denkmal für König Bhumibol Adulyadej und seine Frau. Er war bis zu seinem Tod 2016 der König von Thailand. Vom Denkmal aus hast du eine phantastische Aussicht über den Nationalpark.

Krabi

Krabi ist sowohl eine Stadt als auch eine Provinz im Süden Thailands. Die Stadt ist für viele Touristen nur eine Durchfahrt wert, jedoch solltest du zumindest einmal einen Tag dort bleiben. Krabi versprüht einen einfachen Charme und bietet dir traditionelle Märkte und den Tempel Wat Kaew.

Ca. 7 km außerhalb der Stadt befindet sich zudem der Tiger Cave Temple. Um den Tempel zu erreichen, musst du über 1200 Stufen erklimmen. Diese sind es jedoch wert, denn oben wirst du mit einer wunderschönen Tempelanlage inklusive vieler Buddha Statuen, freilebenden Affen und einer Aussicht über die Provinz Krabi belohnt.

Erawan Nationalpark

Der Erawan Nationalpark ist vor allem für seinen gleichnamigen Wasserfall bekannt. Der Wasserfall hat insgesamt 7 Stufen und erstreckt sich über eine Länge von 1,5 km. Den ersten Teil des Wasserfalls kannst du vom Haupteingang sehr schnell und einfach erreichen.

Da der komplette Wasserfall sich jedoch über eine recht lange Strecke verteilt und nicht immer einfach zu erreichen ist, solltest du relativ früh losgehen. Die einzelnen Stufen münden in wunderschönen blauen Pools, in denen du auch auf dem Rückweg noch schwimmen kannst.

Koh Phangan

Die Insel Koh Phangan ist besonders für ihre monatlich stattfindenden Full Moon Parties bekannt. Diese erinnern jedoch schon sehr an den Ballermann und geben ein falsches Bild von der Insel.

Denn Koh Phangan hat noch einiges mehr zu bieten als eine Party, die nur einmal im Monat stattfindet. Auf der Insel kannst du neben vielen Yoga-Kursen zur Entspannung auch beeindruckende Strände und eine atemberaubende Natur entdecken.

Koh Samui

Die Insel Koh Samui liegt südlich von Koh Phangan. Wenn du mit dem Flieger oder mit dem Schiff anreist, wird dir auch aus der Entfernung eine riesige Buddha Statue auffallen. Sie heißt Big Buddha Wat Phra Yai und liegt auf einer kleinen Insel vor der Küste Koh Samuis.

Was leckeres Essen und Shopping angeht, solltest du dir den Lamai Sunday Nightmarket nicht entgehen lassen. Jeden Sonntag ab 17 Uhr kannst du hier thailändisches Street Food probieren und eine kleine Shoppingtour machen.

Koh Phi Phi

Koh Phi Phi besteht aus zwei Inseln. Koh Phi Phi Leh ist weltberühmt, denn dort wurde der Film “The Beach” mit Leonardo di Caprio gefilmt. Die zweite Insel heißt Koh Phi Phi Don.

Die Insel Koh Phi Phi ist insbesondere für ihren weltberühmten Strand bekannt. Die Insel kann jedoch auch durch eine atemberaubende Natur und wunderschöne Felsformationen überzeugen. (Bildquelle: Pixabay / SoleneC1)

Das eigentliche Touristenzentrum befindet sich auf Koh Phi Phi Don, da es auf der ersten Insel aus Naturschutzgründen generell keine Unterkünfte gibt. Koh Phi Phi Don lockt vor allem mit weißen Sandstränden und türkisblauem Wasser.

Phuket

Phuket ist wohl eine der bekanntesten Inseln Thailands. Zudem ist sie mit einer Länge von 50 km auch die größte Insel des Landes. Hier vereint sich sowohl die asiatische Tradition, als auch die moderne Welt mit vielen Hotels, Bars und Diskotheken.

Phuket ist die perfekte Einsteigerinsel und auch wenn es hier vor Touristen nur wimmelt, gibt es doch viele Orte in die sich Touristen doch eher seltener verirren. Die Inselmitte ist noch heute mit dichtem Dschungel bewachsen. Hier lohnen sich ganze Tagestouren, in denen du den Dschungel auf eigene Faust erkunden kannst.

Koh Lanta

Auch die Inseln rund um Koh Lanta locken Touristen mit weißen Sandstränden. Doch hier gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Zum Beispiel gibt es rund um die Inseln viele Tauchspots, die sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eigenen. Viele Tauchschulen bieten auch Schnupperkurse an.

Auch innerhalb der Insel kannst du vieles sehen. In den Mangrovenwäldern leben viele verschiedene Tierarten. Diese kannst du beim Wandern beobachten oder auch eine Kajaktour machen. Des Weiteren gibt es einige schöne Wasserfälle, an denen du dich ausruhen und einfach mal relaxen kannst.

Vietnam

In Vietnam sind viele Sehenswürdigkeiten mit der lange zurückreichenden Geschichte der Region verbunden. Die wichtigsten Städte und Orte möchten wir dir nachfolgend kurz vorstellen.

Ho-Chi-Minh-Stadt

Eine der bekanntesten Städte Vietnams findest du im Süden des Landes. Vor allem in puncto Architektur kannst du hier einiges entdecken. Ein bekanntes Beispiel ist in etwa die Kathedrale „Notre Dame von Saigon“. Sie stammt aus der Zeit der französischen Kolonialzeit, ist im romanischen Baustil errichtet und besitzt Türme mit einer Höhe von knapp 60 Meter.

Weitere architektonische Highlights sind beispielsweise der Tempel „Giác Lâm Pagoda“ und die Kirche „Tan Dinh“. Bist du mehr an Kultur interessiert, kannst du hier spannende Museen besuchen. Darunter fallen unter Anderem das Kriegsreste-Museum, das Museum für vietnamesische Geschichte und das Museum der feinen Künste.

Hanoi

In der Hauptstadt des Landes wirst du ebenfalls viele Möglichkeiten bekommen, Architektur bzw. Kultur zu bewundern. Auch hier sind aufgrund der Kolonialzeit einige französisch geprägte Einflüsse vorhanden. Die Architektur der Stadt beinhaltet auch eine breite Anzahl kleinerer Tempel, welche du unbedingt besuchen solltest.

Möchtest du mehr über das Leben des ehemaligen Präsidenten erfahren, kannst du auch das ihm gewidmete Museum besuchen. Weitere spannende Museen thematisieren die beispielsweise die Geschichte der Stadt, die Geschichte des Militärs oder auch bedeutenden Frauen des Landes gewidmet.

Huế

Die Stadt Huế im Zentrum Vietnams hat eine wichtige, historische Signifikanz. Hier kannst du sowohl der verbotenen Stadt als auch der ehemaligen Kaiserstadt mit einer Vielzahl von Schreinen und Tempeln einen Besuch abstatten. Hier hast du eine große Auswahl an Bauwerken, die teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen.

Was bei deinem Besuch in Huế auf keinen Fall fehlen darf, ist der Besuch der Zitadelle der Stadt. Die zuvor erwähnte Kaiserstadt inklusive Residenz sowie weitere interessante Bauwerke kannst du hier begutachten. Der dort befindliche Kaiserpalast gehört mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Đà Nẵng

Diese Stadt befindet im Zentrum des Landes und ist als Küsten- bzw. ehemalige Hafenstadt der Kolonialzeit bekannt. Obwohl es hier einige Sehenswürdigkeiten zu begutachten gibt, ist die Stadt eher für ihre wunderschönen Sandstrände bekannt. Dazu gehört unter Anderem die Strände „My Khe“ und „Non Nuoc“.

Neben schönen Stränden und Naturereignissen zeichnet sich die Stadt auch durch spannende, kulturelle Angebote aus.

Solltest du eine Abwechslung vom Strandaufenthalt benötigen, kannst du auch hier spannende Sehenswürdigkeiten entdecken. Dazu gehören die ehemalige Tempelstadt „Mỹ Sơn“, die Pagode „Linh Ung“. Ein besonderes, noch relativ junges architektonisches Highlight ist die Drachenbrücke. Sie überquert den Fluss Han und ist seit 2013 eröffnet.

Vịnh Hạ Long

Hierbei handelt es sich um eine Bucht, welche im Osten des Landes zu finden ist. Sie wird dir vor allem aufgrund des smaragdgrünen Wassers sowie der vielen Kalksteininseln in Erinnerung bleiben. Mithilfe einer Kajaktour kannst du die atemberaubende Gegend genauer erkunden.

Die berühmte Ha Long Bucht mit dem smaragdgrünen Wasser und den bizarr anmutenden Felsformationen ist einer der bekanntesten Hotspots Vietnams. (Bildquelle: Pixabay / AdrienBe)

In der Region kannst du verschiedene Inseln in unterschiedlicher Größe erkunden. Die meisten sind in Anlehnung nach ihrer Form benannt, wie etwa die „Steinhund“- oder „Teekanneninsel“. Möchtest du dich auch sportlich betätigen, gibt es hier Möglichkeiten zum Wandern, Klettern oder Tauchen.

Tunnel von Củ Chi

Das Tunnelsystem von Củ Chi hat aus historischer Sicht eine besondere Bedeutung. Sie wurden gegraben, um den Partisanen während des Vietnamkriegs als Versteck zu dienen. Anhand des riesigen Labyrinths kannst du ein Erlebnis der besonderen Art vorfinden.

Während einige Schächte in Körpergröße gegraben wurden, wirst du durch einige gerade noch durchpassen. Solltest du an Platzangst leiden, würden wir dir von diesem Vorhaben eher abraten. Möchtest du die Tunnel besuchen, wirst du sie etwa 40 Kilometer von Ho-Chi-Minh Stadt entfernt vorfinden.

Marble Mountains

Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von insgesamt fünf Marmor- bzw. Kalksteinhügel in der Nähe der Stadt „Đà Nẵng“. Die Berge sind nach den Elementen Feuer, Wasser, Metall, Erde und Holz benannt.

Die „Marble Mountains“ bieten Herberge für zahlreiche buddhistische bzw. hinduistische Grotten. Dort wirst du zahlreiche heilige Stätten vorfinden, welchen verschiedensten für den Buddhismus bzw. Hinduismus relevanten Wesen gewidmet ist.

Tràng An

Im Norden des Landes kannst du die spektakuläre Landschaft „Tràng An“ erkunden. Hier wirst du eine Ansammlung von Bergen aus Karst und wunderschönen Tälern vorfinden. Für ein Erlebnis der besonderen Art empfehlen wir dir eine Bootstour, mit der du die gefluteten Höhlen genauer erforschen kannst.

Die seit 2014 zum Weltkulturerbe erklärte Region zeichnet sich allerdings auch durch interessante Sehenswürdigkeiten aus. In der historischen Stadtanlage „Hoa Lư“ lohnt sich ein Besuch des Tempels „Đinh Bộ Lĩnh“ sowie der „Hạ“-Pagode im Komplex „Bích Động“.

Bản-Giốc-Detian-Wasserfälle

Die „Bản-Giốc-Detian-Wasserfälle“ liegen direkt an der Grenze zur Volksrepublik China. Sie bestehen aus einer knapp 300 Meter breiten und über 50 Meter hohen, mehrstöckigen Kaskade. In der Gegend wirst du auch viele Karstberge sowie Terrassen zum Reisanbau vorfinden.

Ein weiteres Highlight in der Region ist die Kalksteinhöhle „Nguom Ngao“. Hier kannst du Tropfsteine und Stalagmiten auf einer Länge von insgesamt über 2 Kilometer erkunden.

Laos

Laos zeichnet sich durch seine atemberaubende Natur und Kultur aus. Hier findest du viele buddhistische Tempel inmitten von tropischer Vegetation. Nachfolgend haben wir dir eine Auswahl an den sehenswertesten Orten des Landes zusammengestellt.

Pha That Luang

Das Nationalsymbol Laos, der Pha That Luang (ພະທາດຫລວງ), ist ein großer buddhistischer Stupa in der Hauptstadt Vientiane und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ein Stupa ist ein Bauwerk, welches durch seine Bauweise Buddha und seine Lehre symbolisiert.

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#vientiane #laos #patthatluang

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Der Tempel wurde während der siamesischen Eroberung und einen Blitzeinschlag im 19. Jahrhundert stark beschädigt. Mithilfe von Zeichnungen eines Expeditionsleiters konnte die französische Kolonialregierung den Stupa wiederaufbauen.

Patuxai

Das ປະຕູໄຊ (Patuxai, französisch: Monument de Morts) Tor des Sieges ist ein Triumphbogen und befindet sich in der Hauptstadt von Laos. Der Bogen steht am Ende der Xang-Prachtstraße und bietet von oben einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt.

Die Geschichte des Bogens ist sehr wechselhaft und interessant: Zum einen wurde er aus Beton gebaut, welches die USA im Vietnamkrieg für einen Flughafen bereitstellten – das Monument ist also nicht so alt.

Der Siegesbogen wurde ursprünglich zur Feier der Unabhängigkeit von Frankreich errichtet. Nachdem er 20 Jahre lang namenlos wurde, ist er heute den „Helden der Machtübernahme“ gewidmet, die den Kommunismus eingeführt hatten.

Kuang-Si-Wasserfall

Der Tat Kuang Si – laotisch ຕາດກວາງຊີ – im Naturschutzgebiet Tat Kuang Si Park gehört zu den touristischen Hauptattraktionen der Region. Dieser sagenhafte Wasserfall in der Nähe der historischen Königsstadt Luang Prabang lässt Träume wahr werden.

Hier stürzt das Wasser aus einer Höhe von 60 Metern in die Tiefe. Im weiteren Verlauf bildeten sich mit der Zeit durch kalkhaltiges Wasser sogenannte Sinterterrassen und diese atemberaubenden türkise Pools.

Mount Phou Si

Der heilige Berg Phou Si liegt mitten im Altstadtviertel von Luang Prabang. Dieses liegt auf einer Halbinsel umgeben von zwei Flüssen – dem Mekong und dem Nam Khan.

Von dort oben, wo einem Mönche in den typischen orangen Gewändern leben, hast du einen wunderbaren Ausblick auf die nahe gelegenen Flüsse und Felsen. Aber auch der Berg an sich ist voller Tempeln und Kultstätten, Statuen und geschmückten Treppen.

Innerhalb circa einer halben Stunde schaffst du es auf die Spitze und kannst so – zum Beispiel während des fantastischen Sonnenuntergangs – einen Rundumblick auf die Stadt genießen.

Kambodscha

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kambodschas zählen wohl die Tempelanlagen von Angkor Wat, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Aber das Land hat noch viel mehr zu bieten, was wir dir nachfolgend kurz vorstellen werden.

Angkor Wat

Die Tempelanlagen von Angkor Wat sind die Größten weltweit. Zwischen dem 9. und 15. Jahrtausend haben die Khmer diese vielen Tempel auf einer Gesamtfläche von 200 Quadratkilometern errichtet. Damals bildete die Region das Zentrum des Khmer-Reiches und war so ein wichtiges Machtzentrum in Südostasien.

Die Tempelanlagen von Angkor Wat sind ein sehr imposantes und beeindruckendes Bauwerk, welches jedes Jahr scharenweise Touristen anzieht. (Bildquelle: Pixabay / sharonang)

Bisher wurden ungefähr 1000 Tempel von Archäologen entdeckt. Am bekanntesten sind die Tempel Preah Khan und Ta Prohm. Letzterer war auch der Drehort des Hollywood-Filmes „Tomb Raider“.

Battambang

Die zweitgrößte Stadt Kambodschas ist Battambang und das mit nur 180.000 Einwohnern! Allerdings ist die Stadt vom Großstadtflair weit entfernt und man kann sich die Stadt ganz entspannt ansehen. Durch die direkte Lage am Fluss und die vielen Sehenswürdigkeiten, hat die Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.

Kampot

Kampot gilt als eine der schönsten Städte Kambodschas und das zu Recht. Die Stadt liegt direkt am Fluss Teuk Chhou. Durch das französische Viertel mit seinen Kolonialbauten, ist das malerische Stadtbild perfekt. Kampot zeichnet sich auch durch seine vielen kleinen Cafés aus. Aufgrund ihrer hauseigene Röstereien, begleitet dich stets der leckere Duft von Kaffee durch die Gassen der Stadt.

Phnom Phen

Die Hauptstadt von Kambodscha hat nur 1,5 Millionen Einwohner, deshalb geht es im Stadtzentrum eher gemütlicher zu und du fühlst dich gar nicht wie in einer Großstadt. In Phnom Phen kannst du den Königspalast und weitere Pagoden und kleinere Tempel besichtigen.

Irawadi-Delfine

Die Irawadi-Delfine sind sehr selten, im Mekong-Fluss leben nur noch 80 bis 100 Tiere. Sie sind vom Aussterben bedroht. Um die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, solltest du in die Stadt Kratie fahren. Dort kannst du dann eine Bootstour buchen.

Wenn du nach Laos oder Ratanakiri fahren möchtest, kannst du in Kratie einen super Zwischenstopp einlegen.

Malaysia

In Malaysia kannst du eine Vielzahl von Gotteshäusern diverser Religionen vorfinden. Dies ist allerdings nur ein Teil der beeindruckenden, architektonischen Landschaft des südostasiatischen Staates. Worum es sich dabei noch handelt, werden wir dir jetzt genauer erklären.

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist die Hauptstadt Malaysias und zeichnet sich vor allem durch seine spektakulären, architektonischen Sehenswürdigkeiten aus. Das wohl größte Highlight sind die sogenannten Petronas Zwillingstürme, welche einst die größten Bauwerke der Welt waren.

Beeindruckend an der Skyline von Kuala Lumpur sind insbesondere die beiden Zwillingstürme der Petronas Towers. (Bildquelle: Pixabay / Pexels)

Abgesehen von seinen atemberaubenden Wolkenkratzern ist Kuala Lumpur auch reich an Kultur. Der buddhistische Tempel „Thean Hou“, das islamische Kunstmuseum sowie der Palast „Istana Negara Jalan Duta“ sollte unbedingt auf deiner Checkliste stehen.

George Town

Diese Stadt wird dir aufgrund seiner Farbenpracht sowie der kulturellen Vielfalt stark in Erinnerung bleiben. Auch hier sind viele spektakuläre Bauwerke zu bewundern. Die islamische Kultur, die britische Kolonialzeit sowie die chinesische Architektur kannst du hier anhand spektakulärer Bauten wiederfinden.

Neben dem größten Clantempel des Landes gibt es in Georgetown noch weitere Tempel anderer Kulturen, die du besuchen solltest. Dazu gehört der hinduistische Tempel „Sri Mahamariamman“, der buddhistisch beeinflusste Tempel „Wat Chayamangkalaram“ sowie der taoistische „Temple of Nine Emperor“.

Malakka

Malakka liegt im Südwesten des Landes und bietet ebenfalls viele historische bzw. architektonische Sehenswürdigkeiten. Die wohl bekannteste ist der von chinesischer Kultur beeinflusste Tempel „Cheng-Hoon-Teng“ aus dem 17. Jahrhundert. Er ist der älteste Tempel des Landes und vereint die Lehren von Buddha, Konfuzius und Tao.

Johor Bahru

Die Stadt Johor Bahru liegt an der Südspitze des Landes und ist über einen Damm mit dem Nachbarstaat Singapur verbunden. Das wohl größte Highlight der Stadt ist der ehemalige Sultanspalast „Istana Besar“.

Abgesehen davon kannst du in der Stadt noch weitere, interessante Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten besuchen. Das „Chinese Heritage“-Museum befasst sich mit der Geschichte der chinesischen Gemeinde der Stadt.

Natur

Neben kulturellen und architektonischen Meisterwerken kannst du in Malaysia auch hervorragend die beeindruckende Natur bewundern. Dazu zählen neben einer großen Auswahl an wunderschönen Stränden und Inseln wie zum Beispiel Langkawi, Pulau Pangkor oder Pulau Tioman auch ein Vielzahl an Nationalparks.

Der tropische Regenwald in Malaysia macht etwa zwei der Drittel der Oberfläche des Landes aus. Innerhalb des zum Teil über 100 Millionen Jahre alten Gebiets kannst du über 200 verschiedene Pflanzen- und Tierarten entdecken.

Singapur

Der Inselstaat liegt südlich von Malaysia und zeichnet sich sowohl durch eine historisch wertvolle als auch modern ansehnliche Architektur aus. Auch viele spektakuläre, religiöse Bauwerke verschiedener Glaubensrichtungen kannst du auf diesem Inselstaat bewundern.

Unter den historischen Bauwerken sollten vor allem der Tempel „Sri Mariamman“, die Moschee „Masjid Sultan“ und der Buddhatempel „Tooth Relic“ auf deiner Liste stehen. Doch auch der „Gardens by the Bay” oder das „Marina Bay Sands” sind einen Besuch wert.

Myanmar

Die Sehenswürdigkeiten des Landes sind in vielen verschiedenen Regionen verteilt. In diesem Abschnitt zeigen wir dir einige bekannte Sehenswürdigkeiten, die auf deinem Abenteuer nicht fehlen dürfen.

Mandalay

Es kann gut sein, dass deine Reise an dem internationalen Flughafen in Mandalay startet. Dieser Ort ermöglicht dir einen guten Reiseeinstieg, da es hier etwas ruhiger zugeht als in größeren Städten wie Yangon.

In Mandalay gibt es einige Highlights, die du auf deiner Reise besichtigen kannst. Eines davon ist die U-Bein Bridge. Hier lohnt sich besonders ein Spaziergang bei Sonnenuntergang, denn so kannst du dich unter Mönche und Einheimische mischen.

Ein weiteres Must-See ist Mandalay Hill, was sich besonders bei Sonnenuntergang lohnt. Nach etwa 50 Minuten und 2.000 Treppen Aufstieg, bekommst du als Belohnung einen einzigartigen Blick über ganz Mandalay. Auf dem Weg kannst du Souvenirs, Snacks oder Getränke kaufen und begegnest oft auch einheimischen Mönchen.

Bagan

Die historische Königsstadt Bagan ist auf jeden fall eine Reise wert. Sie zählt zu den größten archäologischen Stätten in Südostasien. Zu dieser Stadt gehören circa 2500 Tempel, Klöster und Pagoden.

Besonders bei Sonnenauf- und Untergang ist der Blick über das endlose Pagodenfeld ein echtes Highlight. Um die Aussicht von oben sehen zu können, hast du die Möglichkeit eine Ballonfahrt zu buchen. Diese starten immer morgens bei Sonnenaufgang.

Inle Lake

Da das am See liegende Städtchen Nyaung Shwe, eher unspektakulär ist, lohnt ich hier besonders eine Bootsfahrt über den See. Ist Bootfahren nicht so dein Fall, kannst du die Umgebung um den See auch mit dem Fahrrad erkunden.

Goldener Fels

Der goldene Fels liegt in der Stadt Kyaikto, weshalb der Fels auch als Kyaiktiyo-Pagode bekannt ist. Er zählt zu den heiligsten Buddhistischen Stätten in Myanmar, weshalb jährlich viele Buddhisten dorthin pilgern. Der Fels ist mit Blattgold beschichtet, was viele männliche Pilger an den heiligen Fels kleben.

Yangon

Yangon, auch als Rangun bekannt, ist die ehemalige Hauptstadt Myanmars. Mit etwa 5 Millionen Einwohnern erwarten dich hier viel Trubel und viele Menschen.

Besonders sehenswert ist hier die Shwedagon-Pagode. Sie gilt ebenfalls als Pilgerstätte für viele Buddhisten und Touristen. In der Nähe befindet sich außerdem der Kandawgyi See und Park, der definitiv einen Spaziergang wert ist. Des weiteren kannst du dir in Yagon noch Yangon Downtown, den Chaukhtatgyi-Buddha-Tempel oder den Bogyoke-Markt anschauen.

Ngapali Beach

Dieser strand zählt zu den Schönsten in ganz Myanmar. Wenn du einen Strandtag einlegen möchtest, bist du hier genau richtig. Es erwartet dich kristallklares Wasser und weißer Strand.

Etwa 3 km nördlich des Strandes befindet sich der Flughafen Thandwe, weshalb der Strand am einfachsten per Flugzeug erreichbar ist. Aber auch per Bus oder Schiff ist eine Anreise möglich.

Welche Inselregionen sollte ich mir nicht entgehen lassen?

Neben den Festlandländern Südostasiens, die selbstverständlich auch jeweils große Inselregionen in ihrem Territorium vereinen oder sich wie im Falle Singapurs sogar komplett auf einer Insel befinden, gibt es noch weitere Inselstaaten in dieser Region. Diese möchten wir dir jetzt näher vorstellen.

Philippinen

Ob Naturliebhaber, Tierinteressierte, Partypeople oder Kulturreisende, auf den Philippinen findet jeder eine Tour, die ihm ein Leben lang in Erinnerung bleibt.

Wir stellen dir die Sehenswürdigkeiten anhand der interessantesten Inseln vor, damit du sicher jene in deine Route integrieren kannst, die am meisten deinen Vorstellungen von einer Traumreise auf den Philippinen entsprechen.

Manila

Manila ist seit 1946 die Hauptstadt der Philippinen. Die Architektur ist ein Mix zwischen barocken Bauten aus der spanischen Kolonialzeit und modernen Hochhäusern.

Besonders lohnt sich ein Besuch der Barockkirche San Agustin, des früheren Militärgefängnisses Fuerza de Santiago, der kolonialen Stadtvilla Casa Manila und des Rizal Parks.

Reisterrassen von Banaue

Die Reise mit dem Bus oder Jeep von Manila nach Banaue ist nichts für zartbesaitete, lohnt sich aber allemal. Die Reisterrassen liegen 1500 m über Meer. Beinahe unberührt von der Kolonialisierung kannst du dort philippinische Bauten und Handwerkskunst kennenlernen.

Im Unesco Weltkulturerbe bekommst einen Eindruck, wie die Bevölkerung ohne den Einfluss der Europäer leben würde. Wieso die Reisterrassen bedroht sind, siehst du im folgenden Video.

Donsol
Die Besonderheit am Walhai-Beobachtungsprogramm in Donsol ist die Tatsache, dass die Türe nicht angefüttert werden und ihr natürliches Verhalten somit weniger beeinflusst wird. Dieses Programm wurde in Zusammenarbeit mit dem WWF entwickelt.

Marines Naturparadies El Nido / Bacuit Archipel

Die Fischerstadt El Nido liegt in einer Bucht, ganz im Norden Palawans und gehört zu den beliebtesten Reisezielen auf den Philippinen. Es wird auch das Tor zum Bacuit Archipel genannt.

Der Bacuit Archipel ist eine Inselgruppe, die zu den Visayas gehört. Einen Abstecher zu diesem etwas abgelegenen Inseln solltest du bei einem Besuch von El Nido unbedingt in Betracht ziehen.

Bei einer der lokal angebotenen Inselhoppingtouren kannst du weiße Sandstrände, spektakuläre Felsklippen kristallklares Wasser und außergewöhnliche Pflanzenwelten bewundern. Ein Fischessen am Strand oder eine Schnorcheltour durch die bunte Unterwasserwelt, runden den Besuch ab.

Camiguin

Die Insel bietet neben malerischen Stränden und Unterwasserwelten auch Wasserfälle und heiße oder kalte Quellen. Mit einem gemieteten Motorrad lässt sich die Insel innert 3 Stunden umrunden, um kein Ausflugsziel zu verpassen, lohnt sich aber ein 3-tägiger Aufenthalt.

Von den 7 Vulkanen auf der Insel ist der Hibok-Hibok der höchste. Der Anstieg dauert rund 3 Stunden und führt teilweise über versteckte Wege. Es empfiehlt sich deshalb, einen lokalen Guide anzuheuern.

Boracay

Am White Beach an der Westküste der kleinen Insel reiht sich Resort an Resort und die diversen Strandbars laden zum Verweilen und Feiern ein. Der Strand an der Ostküste, Bulabog Beach, ist berühmt für seine guten Windverhältnisse zum Surfen und Kiten.

Spannend zu wissen: Am 26. April 2018 wurde die Insel für eine Reinigungsaktion, 6 Monate geschlossen. Die Verschmutzung durch die Unmengen an Touristen konnte nicht mehr eingedämmt werden. In dieser Zeit wurde die Insel gesäubert und die strapazierte Infrastruktur neu aufgebaut.

Malapascua

Die nördlich vorgelagerte Koralleninsel Malapascua ist klein (800 m x 2 km) und von Cebu aus mit dem Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Die rund 5000 Einwohner leben vorwiegend vom Fischfang und Tourismus.

Das kleine Inselparadies ist ideal für Tauchtouren, Schnorcheln, Sonnenbaden und das Genießen einer ruhigen Zeit. Die Insel ist nicht so touristisch und so manchem erfahrenen Reisenden in dem Gebiet noch unbekannt.

Bohol

Bohol ist die Allroundinsel auf den Philippinen. Sie bietet wunderschöne Korallenriffe, eine außergewöhnliche Berglandschaft, viele kulturelle Attraktionen und ein breites Angebot an Wassersportmöglichkeiten. Die Inselprovinz hat eine Fläche von 4’821 km² und ist damit etwas kleiner als Cebu.

Die berühmten Chocolate Hills sind rund 1200 symmetrisch angeordnete Hügel im Zentrum der Insel Bohol. Die Anfahrt ist mit Mini-Vans und Bussen gut geregelt. Für Backpacker ist das Gebiet auch gut mit einem gemieteten Motorrad zu erreichen oder von einer nahegelegenen Ortschaft in einer 2-stündigen Wanderung.

Siquijor

Die kleine Inseln Siquijor (343.5 km²) liegt unterhalb Bohols und in der Nähe der Universitätsstadt Dumaquete, im Südosten von Negro. Filipinos verbinden mit der Insel mystische Geschichten mit Geistern und Ungeheuern – sie wird auch gerne Vodooinsel genannt.

Neben Tauchen und Schnorcheln sind kleinere Wasserfälle und eine üppige Flora die Hauptattraktionen der Insel. Bekanntlich ist die Insel ein Magnet für Botaniker und Naturheilkundler, die sich für die alten Riten und traditionellen Heilkünste interessieren.

Indonesien

Auf Indonesien kannst du jede Menge erleben. Die Inseln sind unglaublich vielfältig und atemberaubend. Einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten möchten wir dir nachfolgend kurz vorstellen.

Bali

Bali ist bei Touristen aus der ganzen Welt sehr bekannt. Viele zieht es auf diese wunderschöne Insel, die mit Stränden, Reisfeldern, Vulkanen und Nationalparks die Besucher anlockt. Bali ist zudem ein wahrer Kurort am anderen Ende der Welt und bietet viele Möglichkeiten zur Meditation und Entspannung.

Auf Bali findest du auch eine Vielzahl an Tempeln und Tempelanlagen, wie beispielsweise den Ulun Danu Wassertempel. (Bildquelle: Pixabay / DEZALB)

Natürlich bietet Bali Strände, viele aber sind eher für Surfer geeignet (hohe, starke Wellen, viele Strände mit steinigem Boden). Vereinzelt wird man badetaugliche Stellen finden, man darf allerdings nicht mit der Erwartung nach Bali reisen, dass man hier Strände mit kristallklarem Wasser und Palmen im Hintergrund finden wird.

Java

Java ist eine der Hauptinseln Indonesiens auf der sich auch die Hauptstadt Jakarta befindet. Abgesehen davon kannst du auf Java auch den Vulkan Borno besichtigen, von dem aus du einen malerischen Sonnenuntergang beobachten kannst.

Außerdem sind viele Vulkane Indonesiens auch noch aktiv und der Vulkan Borno ist einer von ihnen. Es steigen Gase aus dem Vulkan auf, daher wird empfohlen den Vulkan nicht ohne Tour zu besteigen.

Sumatra

Wer in Indonesien Orang-Utans treffen möchte muss nach Sumatra. Des Weiteren befindet sich auf Sumatra der größte Kratersee der Welt. Der Toba ist nicht nur der größte See Südostasiens, sondern zudem der größte und tiefste Vulkankratersee der Welt.

Um ihn erheben sich bis zu 1200 Meter hohe Berge. Statt Moscheen, wie meist in Indonesien, stehen in dieser christlich geprägten Region viele Kirchen. Die traditionellen Wohnhäuser des hier lebenden Batak-Volkes besitzen mit ihrem geschwungenen Dach eine ganz eigene Architektur.

Komodo

Komodo ist vor allem für die auf der Insel lebenden Komodo-Warane bekannt. Diese riesigen Echsen leben nur dort im Komodo-Nationalpark. Die Besichtigung durch Besucher wurde allerdings eingeschränkt auf eine bestimmte Anzahl an täglichen Touristen, um die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung nicht zu sehr einzuschränken.

Die Insel Komodo ist neben den Waranen aber auch für die atemberaubende Natur über und unter Wasser berühmt. Für Tauchfans lohnt sich daher die beeindruckende Unterwasserwelt rund um die Insel. Doch auch Wanderfreunde können die Wildnis und den Dschungel mit einem lokalen Guide entdecken.

Malaysia

Malaysia hat neben dem Festland natürlich auch noch eine riesige Landfläche auf Borneo, die zu dem Land gehört. Einige Besonderheiten davon, die du auf einer Rundreise durch Borneo unbedingt sehen solltest, werden wir dir noch kurz vorstellen.

Kuching

Die Hauptstadt des malaysischen Sarawak hat einiges zu bieten. Darunter zum Beispiel die Waterfront Promenade, welche entlang des Flusses Sarawak läuft. Insbesondere am Abend und in der Nacht erleuchtet ihre volle Farbpalette den vor dir liegenden Weg, was die Promenade noch viel beeindruckender macht.

Darüber hinaus bietet die Stadt auch kulturelle Architektur, welche dich mit Sicherheit beeindrucken wird. Sarawak State Assembly hat eine einzigartige Bauweise und ist der Sitz der staatlichen Legislative.

Kinabalu

Der Mount Kinabalu ist der höchste Berg Malaysias und ragt mit stolzen 4.095 Metern in die Höhe. Auf den über viertausend Metern gibt es verschiedenste Vegetationszonen, die du auf einem Aufstieg entdecken kannst. Den Aufstieg musst du zwangsweise mit einen lokalen Guide absolvieren, was jedoch nur vorteilhaft für dich ist.

Für die Erklimmung des Gipfels musst du zwei Tage einplanen. Eine Nacht wirst du dadurch während der Besteigung auf dem Berg verbringen. Insbesondere aber der Sonnenaufgang am sogenannte Low Peak des Kinabula am zweiten Tag deines Aufstiegs wird ein unvergesslicher Moment für dich bleiben.

Pom Pom und Mataking Island

Diese Inseln mit den verrückten Namen wirst du nie vergessen, nachdem du einmal dort warst. Sie werden als die ,,Malediven Malaysias“ bezeichnet und gelten daher als Teil der schönsten Strände der Welt. Auf feinem, weißen Sandstrand mit türkisblauem Wasser kannst du richtig entspannen und das ganz ungestört.

Besonders ist vor allem auch die dichte Natur, die direkt am Strand liegt. Das türkise Meer trifft auf den Sandstrand und daran einige Meter weiter gibt es die dichte Vegetation. Eine schöne Seltenheit, die auf jeden Fall entdeckt werden sollte.

Brunei

Ein weiteres Land, welches du auf deiner Rundreise durch Borneo besichtigen kannst, ist Brunei. Neben den Stränden und der vielseitigen Natur kannst du hier auch spektakuläre Bauwerke bewundern. Dazu gehören beispielsweise die Moschee „Sultan-Omar-Ali-Saifuddin“ und der Sultanspalast „Istana Nurul Iman“ in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan.

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Ist es eine gute Idee in ein Land zu reisen, dass wohlmöglich Menschenrechte missachtet und das Sharia Gesetz befolgt? Ich denke nicht. Diese Reaktion dauert in unserem Kopf wenige Sekunden. Wir haben uns kaum selbst darüber informiert, was überhaupt das Sharia Gesetz ist und was es bedeuten kann. Ich weiß nicht, ob das was ich den Medien lese wirklich über dieses Land stimmt oder ob ich ihm mit meinem schnellen Urteil Unrecht tue. Es geht um Brunei. Ich war dagegen. Ich wollte nicht in dieses Land. Ich hatte Angst was mich dort erwartet und ich wusste nicht, wie ich mich als Frau dort verhalten kann und darf. Doch im Endeffekt war die Alternative, nur aus diesem Grund zu fliegen und keinen Bus durch das Land zu nehmen die schmerzhaftere Option, die ich nicht eingehen wollte. Und dann kamen wir an. Das erste, was wir in diesem Land erleben, ist dass Einheimische in einem Bus das Ticket für uns zahlen, weil wir noch nicht die passende Währung haben. Wir sprechen mit Menschen im Hostel, werden auf der Straße im Land willkommen geheißen und neugierig angesehen. Ich weiß nicht, wie es den Menschen im Land wirklich geht. Ich weiß nicht, ob die strengen Gesetze eingehalten werden. Aber was ist, wenn ich den Menschen Unrecht tue, wenn ich nur anhand ihrer Regierung über sie urteile? Ich habe keine Patentantwort. Aber was ich weiß ist: Es gibt kein Schwarz und Weiß. Und ich möchte mir ein eigenes Bild machen, um jeden Grauton zu entdecken. . 🇬🇧Is it a good idea to travel a country that doesn’t respect human rights and claims to follow to Sharia law? I don’t think so. This reaction takes places in our head within a few seconds. We don’t really know what the Sharia law is at this point and what it could mean for a country. I don’t know if the media is true with their opinion or if I’m just joining a fast judgement. This is about Brunei. I was against it. I didn’t want to visit this country. I was afraid what I would find there, especially as a women. But the alternative would have been to take a flight crossing Brunei and that was even worse for me. We arrived. The first thing we experienced were people in the bus paying for our tickets ⬇️ more in the comments

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Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten kannst du in Brunei auch einige Naturspektakel bewundern. Möchtest du den Dschungel bzw. den Regenwald hautnah erleben, empfiehlt sich ein Besuch des „Ulu Ulu Resort“. Auch der größte See „Tasek Merimbun“ sowie der Sandstrand „Meragang Beach“ können deinen Besuch zum Erlebnis machen.

Welche kulturellen Besonderheiten gibt es in Südostasien?

Südostasien ist aufgrund seiner Größe, den vielen unterschiedlichen Regionen und Stämmen und seiner Geschichte ein kulturell gesehen sehr diverses Gebiet. Kulturelle Unterschiede ergeben sich daher nicht nur zwischen den einzelnen Ländern, sondern auch zwischen einzelnen Regionen innerhalb der Länder.

Die kulturellen Unterschiede zwischen den Stämmen und Regionen haben in der Vergangenheit bereits öfters zu Spannungen und auch bewaffneten Konflikten geführt. Nichtsdestotrotz wirst du aber auf einer Rundreise durch Südostasien mit einer guten Vorbereitung keinem dieser Probleme begegnen.

Generell sind die Menschen aus den verschiedenen Ländern Südostasiens sehr freundlich, extrem lebensfroh und hilfsbereit. Die Lockerheit der Menschen zeigt sich dabei aber auch in der manchmal chaotischen Organisation des öffentlichen Lebens und dem Zeitverständnis, das mit der deutschen Pünktlichkeit nur wenig zu tun hat.

Trotzdem ist Südostasien ein wunderbares Reiseziel für eine Rundreise, bei dem du so viel erleben und lernen kannst. Und gerade auch die unterschiedlichen Kulturen der Menschen vor Ort und deren Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit sind das Besondere, was diese Region so interessant und entdeckenswert macht.

Welche Aktivitäten lohnen sich in Südostasien?

Durch die große Anzahl an unterschiedlichen Ländern und der Vielzahl an unterschiedlichen Regionen, ist auch die Ausprägung von Aktivitäten bei einer Rundreise durch Südostasien sehr breit gefächert. In der nachfolgenden Aufzählung haben wir dir eine grobe Auswahl an verschiedenen Dingen aufgelistet, die du dort machen könntest:

  • Stadtbesichtigungen
  • Badeurlaub
  • Tauchen oder Schnorcheln
  • Wandern durch den Regenwald
  • Tempelbesichtigungen
  • Erholung und Entspannung
  • Bootsfahrten
  • Surfen
  • Island Hopping
  • Ballonfahren
  • Vulkan Trekking

Wie auch bereits bei den Sehenswürdigkeiten beschrieben und durch die obige Liste nochmals verdeutlicht, ist die Bandbreite an Aktivitäten in Südostasien sehr umfangreich. Du kannst daher aus dieser enormen Vielfalt an Möglichkeiten genau das Passende für dich auswählen und auch nur das machen, wozu du wirklich Lust hast.

Wie ist das Essen in Südostasien?

Die Küche in Südostasien ist genauso vielfältig wie die unterschiedlichen Länder und Kulturen dieser Erdregion. Auf dem Speiseplan stehen oft und so gut wie überall Reis mit heimischen Gemüse und oftmals scharfen Saucen. Doch auch Fleisch und vor allem Fisch kommen in verschiedensten Formen je nach Region mal mehr und mal weniger auf den Tisch.

Die Speisen in vielen südostasiatischen Ländern werden oftmals direkt an der Straße zubereitet und dort auch zum Verzehr angeboten. Es gibt selbstverständlich aber auch ganz normale Restaurants, wo du deine Mahlzeiten einnehmen kannst. (Bildquelle: Pixabay / WilliamCho)

Zusätzlich zu Fleisch, Fisch, Reis und Gemüse sind es vor allem auch die exotischen Früchte, mit denen Südostasien punkten kann. Frische Früchte wie Mangos, Kokosnüsse und dergleichen finden sich in fast allen Ländern dieser Region und werden entweder als herrlicher Zwischensnack oder als erfrischender Smoothie angeboten.

Die Unterschiedlichkeit und Vielfältigkeit der Speisen und Getränke in den jeweiligen Ländern wird neben der eigenen Geschichte und kulturellen Herkunft aber auch nach wie vor durch die Zeit der vorwiegend europäischen Kolonialmächte beeinflusst. So finden sich beispielsweise auch heute noch Einflüsse der französischen Küche in Vietnam.

Dieser Einfluss der früheren Kolonialmächte zeigt sich auch im Angebot des lokalen Essens. So wird zum Beispiel auf den Philippinen, dem einzig mehrheitlich christlichen Land in Südostasien, sehr oft Schweinefleisch verzehrt. In den muslimischen Nachbarländer hingegen ist dies nicht der Fall. Du solltest dich daher vor deiner Reise mit den Besonderheiten des jeweiligen Reiselandes vertraut machen.

Eine weitere Erscheinung, die du durch ganz Südostasien finden kannst, sind Streetfood-Märkte und Night Markets. Auf diesen unscheinbaren Märkten kannst du die leckersten Köstlichkeiten und Spezialitäten der einzelnen Länder entdecken. Streetfood schmeckt dabei sehr authentisch und lecker und ist in der Regel immer sehr preiswert.

Reisetipps: Worauf du bei deiner Rundreise durch Südostasien achten solltest

Du hast dich für eine Rundreise nach Südostasien entschieden? Wunderbar! Nachdem wir nun schon so viel über die verschiedenen Länder in Südostasien geschwärmt haben, wollen wir dir in diesem Abschnitt noch ein paar wichtige Tipps für deine Reise, sowie allgemeine wichtige Informationen für deine Reisevorbereitung mit auf den Weg geben.

Was ist die beste Reisezeit für Südostasien?

Die beste Reisezeit für eine Rundreise durch Südostasien hängt natürlich in erster Linie von den Ländern und Regionen ab, die du auf deiner Reise besuchen möchtest. Du solltest deine Reise demnach so planen, dass du der Regenzeit und den feuchteren Monaten weitgehend aus dem Weg gehst.

Grundsätzlich ist das Klima im überwiegenden Teil Südostasiens tropisch und feucht. Alleine in den nördlichen Regionen Thailands, Myanmars und Vietnams gibt es subtropische Gebiete, in denen es auch zu Trockenzeiten kommt. Doch auch in den tropischen Gebieten fällt von November bis April oder Mai durchaus weniger Regen.

Auch wenn die Niederschlagsmenge in den einzelnen Monaten je nach Trocken- oder Regenzeit durchaus sehr unterschiedlich ausfallen kann, so unterliegen die Temperaturen einer geringeren Schwankung. Die mittleren Temperaturen liegen in der Regel immer so bei 25-30°C in fast allen Regionen Südostasiens.

Eine Rundreise durch die meisten Gebiete Südostasiens bietet sich daher zu jeder Jahreszeit an. In den deutschen Wintermonaten hast du allerdings zum einen den Vorteil, dass das Wetter in Südostasien tendenziell am besten ist. Zum anderen kannst du zugleich auch noch dem kalten Winter in Deutschland entfliehen und einen tropischen Badeurlaub genießen.

Gibt es besondere Einreisebestimmungen für Südostasien?

Da Südostasien aus einer Mehrzahl an unterschiedlichen Ländern besteht, gibt es für diese Länder auch unterschiedliche Einreisebestimmungen. Buchst du eine organisierte Rundreise, dann kümmert sich im Normalfall dein Reiseveranstalter um deine problemlos Ein- und Ausreise in die verschiedenen Länder.

Damit du dich dennoch über die Bestimmungen informieren kannst, haben wir dir die wichtigsten Infos zu den jeweiligen Visabestimmungen und Aufenthaltsdauer in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Staat Visum Aufenthaltsdauer
Brunei Visafrei 90 Tage
Indonesien Visafrei / On arrival 30 Tage / 60 Tage
Kambodscha On arrival / eVisa 30 Tage
Laos On arrival / eVisa 30 Tage
Malaysia Visafrei 90 Tage
Myanmar On arrival / eVisa 30 Tage
Osttimor Visafrei 90 Tage
Philippinen On arrival 30 Tage
Singapur Visafrei 90 Tage
Thailand Visafrei 30 Tage
Vietnam Visafrei / eVisa 15 Tage / 30 Tage

Generell ist es nicht möglich, ohne einen gültigen Reisepass in Südostasien einzureisen. Du solltest dabei immer darauf achten, dass dein Reisepass noch mindestens sechs Monate über deine Reise hinaus gültig ist. Dann solltest du bei deiner Reise durch Südostasien keinerlei Probleme an den Grenzen bekommen.

Wie lange sollte eine Rundreise durch Südostasien dauern?

Rundreisen durch Südostasien gibt es aufgrund der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten auch in vielen unterschiedlichen Längen. Reiseanbieter und Agenturen haben daher sowohl Rundreisen mit rund 10 Tagen in ihrem Angebot. Aber auch mehrwöchige Reisen mit drei, vier oder fünf Wochen oder gar mehreren Monaten sind keine Seltenheit.

Für eine gängige Rundreise durch Südostasien solltest du dir mindestens zwei Wochen Zeit einplanen. In dieser Zeit kannst du dir die für dich wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten in einigen Ländern ansehen und zwischendurch auch mal an einem Strand oder bei einem Wasserfall für eine kurze Erfrischung sorgen.

Mehr als zwei Wochen sind ratsam für eine Rundreise durch Südostasien.

Die Entfernungen zwischen den Ländern und Orten sind allerdings oft sehr weit, so dass du wenn möglich gerne mehr als zwei Wochen einplanen solltest. So kannst du dir etwas mehr Zeit nehmen, mehr Länder und Orte bereisen und deine Rundreise entspannter angehen und besser genießen.

Bei einer so großen Region wie Südostasien, in der du neben einigen Ländern auch viele Inselstaaten besuchen kannst, ist es relativ schwer eine bestimmte Reisezeit festzulegen. Bei einer Rundreise unter drei Wochen kann auf jeden Fall schon einiges zu Kurz kommen. Es kommt aber vor allem auf dich, dein Budget und deine Reiseziele an.

Wie sieht es mit der Sicherheit in Südostasien aus?

Die Länder Südostasiens sind generell relativ sicher für Touristen. Nichtsdestotrotz handelt es sich dabei um zumeist ärmere Entwicklungsländer, in den Diebstähle und Überfälle durchaus vorkommen können. Ein bewusster Umgang mit deinem eigenen Hab und Gut sollten daher selbstverständlich für dich sein, wenn du dort auf Rundreise bist.

Du solltest daher insbesondere bei größeren Menschenansammlungen wie beispielsweise an Bahnhöfen gut auf deine Wertsachen achten. Ebenfalls solltest du bestimmte Orte ganz oder vor allem bei Dunkelheit meiden. Grundsätzlich informierst du dich vor deiner Reise am besten immer direkt beim auswärtigen Amt über die aktuelle Situation.

Dein Reisepass ist einer deiner wichtigsten Begleiter, auf den du sorgfältig aufpassen musst. In einen Koffer gehört sich weder dein Reisepass noch andere wichtige Dokumente. Diese trägst du besser nah an deinem Körper. (Bildquelle: Pixabay / Skitterphoto)

Dir sollte auch bewusst sein, dass es in vielen Ländern Südostasiens aktive Vulkane gibt. Die Erdkruste ist dort besonders aktiv und es kann theoretisch zu Ausbrüchen, Erdbeben oder einem Tsunami kommen. Mittlerweile sind aber die Warnsysteme sehr fortschrittlich ausgebaut und Touristen wie Einheimische werden rechtzeitig alarmiert.

Wenn du daher die Tipps für sicheres Reisen beherzigt und im Extremfall den lokalen Beamten Folge leistest, kann du einen vielseitigen und erlebnisreichen Urlaub der positiven Art in Südostasien verbringen. Wir wünschen dir bei deiner Rundreise jetzt schon viel Spaß!

Welche gesundheitlichen Risiken gibt es in Südostasien?

Für die Einreise aus Deutschland in die Länder Südostasiens ist keine Impfpflicht vorgeschrieben. Für die Rückreise aus Gelbsuchtgebieten solltest du aber über eine Impfung gegen Gelbsucht verfügen. Auch eine Impfung gegen die Masern sollte für eine Rundreise durch Südostasien nicht in deinem Impfbuch fehlen.

Es gibt einige Krankheiten, die du aus den verschiedenen Ländern Südostasiens mitbringen könntest. Sie äußern sich durch verschiedene Symptome und können teilweise schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen. Folgende Krankheiten könntest du dir in Südostasien einfangen:

  • Zika-Virus
  • Dengue Fieber
  • Malaria
  • Chikungunya Fieber
  • Durchfallerkrankungen
  • HIV/ AIDS
  • Japanische Enzelphalitis
  • Tollwut
  • Tuberkulose
  • Influenza
  • Aviäre Influenza/ Vogelgrippe
  • Cholera
  • Schistosomiasis/ Bilharziose
  • Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Risiken, an einer dieser Krankheiten zu erkranken sind unterschiedlich groß und hängen davon ab, was du auf deiner Rundreise an welchen Orten unternimmst. Informiere dich deshalb vor deiner Rundreise beim Auswärtigen Amt, welche Krankheiten in den von dir bereisten Gebieten auftreten können. Auch ein Termin bei deinem Hausarzt für ein Beratungsgespräch ist absolut empfehlenswert!

Auch auf eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption aus dem entsprechenden Land solltest du für die Dauer deiner Reise großen wert legen. Im Notfall ist eine solche Versicherung Gold wert.

Da die meisten der oben genannten Krankheiten von Mücken übertragen werden, ist ein wirksamer Schutz ratsam. Du solltest daher tagsüber ein Insektenschutzmittel auf deine Haut auftragen und möglichst langärmelige Kleidung tragen. Daneben solltest du nachts auch unbedingt unter einem Moskitonetz schlafen, um die Gefahr von Stichen zu minimieren.

Verdorbene Lebensmittel sind ein weiteres Gesundheitsrisiko in Südostasien. Deshalb solltest du bei der Vorbereitung deiner Rundreise unbedingt auch Tabletten gegen Durchfall und Elektrolyte einpacken. Viele Hotels in den touristischen Gebieten haben jedoch einen Hausarzt. Vor allem in den touristischen Hochburgen ist dies der Fall.

Welche Sprachen werden in Südostasien gesprochen?

In Südostasien werden unterschiedliche Sprachen gesprochen. Du solltest dich daher vor deiner Reise darüber informieren, welche Sprachen in den jeweiligen Ländern gesprochen werden, in die du reisen möchtest. In der nachfolgenden Tabelle haben wir einen groben Überblick für dich vorbereitet.

Staat Offizielle Amtssprache(n)
Brunei Malaiisch
Indonesien Indonesisch
Kambodscha Khmer
Laos Laotisch
Malaysia Malaysisch und Englisch (Zweitsprache)
Myanmar Birmanisch
Osttimor Tetum und Portugiesisch
Philippinen Filipino und Englisch
Singapur Tamil, Malaiisch, Chinesisch und Englisch
Thailand Thai
Vietnam Vietnamesisch

Neben der Sprache sind aber vor allem auch die Schriftzeichen und das Alphabet anders, als wir das aus Europa kennen. In den verschiedenen Schriftzeichen wirst du dich auf Anhieb nur zurecht finden, wenn du dich vorher ausgiebig mit der jeweiligen Sprache beschäftigt und ein paar Ausdrücke gelernt hast.

Da jedoch viele Länder Südostasiens vormals unter fremder Herrschaft durch europäische Kolonialmächte standen, kommst du in vielen Regionen auch gut mit Englisch oder einer anderen europäischen Sprache zurecht. Bei deiner organisierten Rundreise durch Südostasien wirst du dich mit deinen Reiseleitern immer gut verständigen können.

Welche Währungen gelten in Südostasien?

Leider ist es in Südostasien so, dass du in jedem Land eine andere Währung brauchst. Der Wechselkurs von Euro in eine dieser Währungen ist meistens sehr gering. So hast du als Tourist in einem dieser Länder vermutlich mehr Bargeld in der Tasche, als du in Deutschland beispielsweise nur Träumen kannst.

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Währungen lohnt es sich für dich nicht, in Deutschland schon Geld zu wechseln, da du noch gar nicht weißt wie viel Geld du wo ausgibst. Um dir aber eine bessere Übersicht zu verschaffen, haben wir dir in der folgenden Tabelle die wichtigsten Informationen zu den Währungen zusammengefasst.

Staat Währung Wechselkurs
Brunei Brunei-Dollar (BND) 10€ = ca. 15 BND
Indonesien Rupiah (IDR) 10€ = ca. 150.000 IDR
Kambodscha Riel (KHR) 10€ = ca. 45.000 KHR
Laos Kip (LAK) 10€ = ca. 100.000 LAK
Malaysia Ringgit (MYR) 10€ = ca. 45 MYR
Myanmar Myanmar-Kyat (MMK) 10€ = ca. 16.500 MMK
Osttimor US-Dollar (USD) 10€ = ca. 11,1 USD
Philippinen Peso (PHP) 10€ = ca. 550 PHP
Singapur Singapur-Dollar (SGD) 10€ = ca. 15 SGD
Thailand Baht (THB) 10€ = ca. 330 THB
Vietnam Dong (VND) 10€ = ca. 257.000 VND

Des Weiteren ist es nicht zu empfehlen mit zu viel Bargeld in der Tasche herumzulaufen, da in bestimmten Ländern Diebstähle und Überfälle durchaus vorkommen können. Am besten solltest du eine oder besser zwei verschiedene Kreditkarten dabei haben, um dann vor Ort damit zu bezahlen oder das nötige Geld abzuheben.

Auf eigene Faust: Kann ich eine Rundreise durch Südostasien auch selbst organisieren?

Natürlich musst du deine Reise nicht mit einem bestimmten Anbieter buchen, denn auch eine selbstorganisierte Reise kann sich lohnen. Der Vorteil ist natürlich die Flexibilität, denn du kannst selbst entscheiden, wie lange du überall bleiben möchtest.

So eine selbstorganisierte Reise ist natürlich vom Aufwand her etwas komplizierter als eine Pauschalreise, da du dich um alles selbst kümmern musst. Was du alles beachten solltest, haben wir dir in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Wie kann ich Übernachtungen in Südostasien buchen?

Natürlich gibt es in Südostasien genauso Hotels, Hostels, Homestays oder auch AirBnbs wie in Europa auch. Egal welche Unterkunft du dir aussuchst, versuche vorher immer etwas über die Qualität und den Preis herauszufinden. So kannst du negativen Erfahrungen und Überraschungen aus dem Weg gehen.

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Wenn du deine Rundreise durch Südostasien selbst organisierst, kannst du deine Hotelzimmer und Unterkünfte entweder vorab von Deutschland aus buchen, oder spontan vor Ort entscheiden, welches Hotel zu deinem Budget passt. Buchen kannst du Hotelzimmer im südostasiatischen Festland oder auf einer der unzähligen Inseln am besten über agoda, booking.com oder airbnb.

Gerade die großen Plattformen bieten dir einige Sicherheit was deine Buchung vorab von Deutschland aus betrifft.

Alternativ kannst du aber auch vor Ort gut an Hotelzimmer kommen, die in dein Budget passen. So kannst du deine Reise jeden Tag aufs neue planen und gestalten. Achte hierbei aber darauf, wie gefragt die Orte sind, die du besuchen möchtest und ob es sich um die Hauptreisezeit handelt.

Wo und wie kann ich einen Mietwagen mieten?

Autofahren in Südostasien ist für europäische Autofahrer eine gewisse Herausforderung. Insbesondere in den Städten ist der Verkehr zumeist sehr chaotisch. Die Straßenverkehrsordnung ist oft eher eine Richtlinie denn ein festes Regelwerk, an das man sich halten muss.

Von einer Rundreise durch Südostasien mit einem Mietwagen würden wir dir daher eher abraten. Auch wenn der Gedanke eines Road Trips durch diese Regionen verlockend erscheinen mag, würden wir eher zu öffentlichen Verkehrsmitteln tendieren. Damit kommst du ohne dir Sorgen um den Verkehr machen zu müssen von A nach B.

Mit Flügen für die größeren Entfernungen zwischen den Ländern und den Inselregionen, Bussen und allerlei sonstigen Verkehrsmitteln kommst du in der Regel problemlos an dein gewünschtes Ziel. Und für die Überfahrten zwischen den Inseln stehen so gut wie in jedem Land zahlreiche Fährverbindungen zur Verfügung.

Auf den Inseln selbst kannst du dir dann entweder ein Fahrrad oder einen Motorroller ausleihen. Lokale Vermieter sind meist zahlreich vertreten. Du solltest aber auch hierbei vorsichtig sein und dich eher an seriöse Anbieter halten, um negative Erfahrungen und Abzocke zu vermeiden.

Wie kann ich nach Südostasien gelangen?

Nach Südostasien gelangst du am einfachsten und sichersten mit dem Flugzeug. Sich aber durch die Vielzahl an Airlines, Vergleichs-Plattformen und Flügen zu suchen, ist eine langwierige Aufgabe. Orientiere dich dabei an den für dich passenden Flughäfen für deinen Abflugs- und deinen Ankunftsort in Südostasien.

Dein Reisezeitraum ist eine weitere Eingrenzung für deine Suche.

Sieh nach, welche Flughäfen in deiner Nähe sind und welche von der Entfernung für dich machbar sind. Das grenzt nicht nur deinen Umkreis ein, sondern auch die Airlines und Flugzeiten, zu denen du nach Südostasien fliegen kannst.

Mit diesen Daten solltest du Flüge und Preise einige Tage auf Vergleichsportalen vergleichen, um die besten Preise zu finden. Generell gilt dabei: Buche deinen Flug lieber sehr früh, als spät. So hast du zum einen Planungssicherheit für deine Reise, zum anderen vielleicht auch noch ein Frühbucher-Schnäppchen gemacht.

Trivia: Was du sonst noch für deine Rundreise durch Südostasien wissen musst

Jetzt bist du natürlich bereits sehr gut über Südostasien informiert und kannst deine Rundreise kaum noch erwarten. In diesem Teil wollen wir dir allerdings noch ein paar länderspezifische Fakten und weitere Informationen mit auf den Weg geben, die es bisher noch nicht in unseren Artikel geschafft haben.

Was ist beim Reisen mit Kindern zu beachten?

Eine Reise nach Südostasien mit Kindern ist natürlich kein Problem, kann aber bei einer schlechten Planung schnell stressig werden. Deshalb solltest du schon vor der Reise genau wissen, welche Reiseziele mit Kindern realisierbar sind und welche nicht. Dazu kommen natürlich eine größere Reiseapotheke und vor allem ein Kinderreisepass.

Auch solltest du dich bei deiner Fluggesellschaft und Hotels erkundigen, was alles bei der Reise mit Kindern zu beachten ist.

Dazu kommt natürlich die Tatsache, dass nicht jedes Land oder jeder Ort sicher ist. Das betrifft natürlich nicht nur die Kriminalität, sondern auch die teilweise tückische Natur. Bei einer Reise mit Kindern solltest du deshalb extra vorsichtig sein, in welchen Gegenden du reisen möchtest.

Länderspezifische Fakten und Funfacts über Südostasien

Zum Schluss unseres Ratgebers über Rundreisen durch Südostasien findest du hier noch einige spezifische Fakten und Funfacts zu den einzelnen Ländern aus dieser Region:

  • Alter spielt keine Rolle: In Kambodscha werden keine Geburtstage gefeiert. Oft wissen ältere Menschen nicht einmal, wann genau sie eigentlich Geburtstag haben.
  • Heiliger Kopf: Wie auch in anderen buddhistischen Ländern ist auch in Thailand der Kopf des Menschen etwas Heiliges. Es sollte daher vermieden werden, Kindern durch die Haare zu streicheln.
  • Kleines Land: Singapur gehört mit einer Gesamtfläche von nur 682,7 km2 zu den 20 kleinsten Ländern der Welt.
  • Wasserfest: In Myanmar wird jedes Jahr im April das burmesische Neujahrsfest mit ganz viel Wasser in Form von Wasserpistolen und Wassereimern gefeiert. Aus diesem Grund heißt das Fest im Volksmund auch Wasserfest.
  • Umarmen verboten: In der Öffentlichkeit solltest du in Kambodscha niemanden umarmen. Das entspricht nicht der Etikette und wird als unverzeihlich angesehen.
  • Allerweltsname: Fast die Hälfte der Vietnamesen hat den gleichen Nachnamen. 40% der Bevölkerung heißen Nguyen mit Nachnamen.
  • Drittgrößte Insel der Welt: Hinter Grönland und Neuguinea liegt Borneo auf Platz 3. Die enorme Größe äußert sich auch politisch. 3 Staaten umfasst die Insel mit ihren 751.936 km2.
  • Ältester Regenwald der Welt: Mit geschätzten 130 Millionen Jahren ist der Regenwald Borneos zweimal so alt wie der Regenwald des Amazonas.
  • Religion: Als einziges Land in dieser Region gehören die Philippinen, aufgrund des kolonialen Einflusses der Spanier, mehrheitlich dem christlichen Glauben an.
  • Niederländische Wörter: Da Indonesien einst eine niederländische Kolonie war, haben sich auch im heutigen Indonesisch viele Wörter aus der niederländischen Sprache eingenistet.
  • Reis bei McDonald’s: In einigen Ländern Südostasiens wird neben Pommes als Beilage auch Reis angeboten. Spaghetti als Beilage finden sich auch immer häufiger.

Fazit

Südostasien ist aufgrund seiner Vielseitigkeit, kulturellen Diversität und reichen Geschichte eine überaus einladende Region für eine Rundreise. Zusätzlich bietet das tropische Klima die perfekten Voraussetzungen, um einen Abenteuer- und Erlebnisurlaub mit Badespaß zu verbinden. Durch eine organisierte Rundreise werden dir all diese Vorteile auf einmal geboten.

Traumhafte Sandstrände, pulsierende Metropolen, mystische Atmosphären, faszinierende Landschaften, köstliches Essen und umwerfende Aussichten — wenn wir all diese tollen Begriffe aufzählen um Südostasien zu beschreiben übertreiben wir nicht. Aber um das herauszufinden, musst du schon selbst durch Südostasien reisen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://yummytravel.de/borneo-reisetipps-tipps-fuer-deine-borneo-rundreise/

[2] https://www.off-the-path.com/de/borneo-malaysia/

[3] https://faszination-suedostasien.de/backpacking-malaysia/

[4] https://thehoneycombers.com/singapore/singapore-sightseeing-attractions-places-of-interest-visit-visitors-tourists

[5] https://migrationology.com/singapore-food

[6] https://www.myanmarexplorer.de/reiseinfos-kultur.htm#verhaltensregeln-myanmar

[7] https://www.philippinen-blog.ch/tipps-zu-philippinische-verhaltensregeln-fuer-reisende-lustiges-aber-auch-good-to-know/

[8] https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/indonesien/

Bildquelle: pixabay.de/Jonny_Joka

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